„Mama mein Hoodie ist da!“

So war es in vielen Telefonaten der Bewohner mit ihren Eltern am vergangenen Freitag zu hören, als die Hoodies bei uns eintrafen. Dank der Unterstützung des Autozentrums Sonnefeld können wir nun unser Projekt noch sichtbarer nach Außen tragen.

„Es ist schön zu sehen, was hier mit dem Mut der Eltern und der Unterstützung vieler Förderer auf der Bertelsdorfer Höhe in Coburg entstanden ist“, so Hussein Seling, der Inhaber des Autozentrum Sonnefeld, bei der Übergabe im Wohnprojekt.

Wir sind dann mal unterwegs…..

Zum Jahresende konnten wir einen weiteren Schritt zu mehr Teilhabe am Leben für unsere Bewohner im Wohnprojekt realisieren. Dank der vielen Spenden ist es uns gelungen, einen gebrauchten Mercedes-Benz Vito Tourer zu erwerben. Nach den durchgeführten Um- und Einbaumaßnahmen bei der Firma Schöttler Rehatechnik in Velen konnten wir nach einer Woche ein Fahrzeug für bis zu vier Rollstuhlplätzen wieder in Empfang nehmen. Durch Herbert Latte erfolgte anschließend eine Einweisung der Mitarbeiter und auch der Eltern in die Fahrzeugtechnik und die Rollstuhlrückhaltesysteme. Ab sofort ist es uns nun möglich, einfach mal schnell unterwegs zu sein, um die kleinen Dinge des Alltags für Menschen mit Handicap zu realisieren.

Weihnachtsfeier erwärmte die Herzen

Ohne Eltern, nur mit den Betreuern und mit der musikalischen Unterstützung von Familie Kristek fand die Weihnachtsfeier am vergangenen Freitag im Wohnprojekt statt. Der Nikolaus war von der besinnlichen und klangvollen Weihnachtsstimmung mehr als angetan. Für die Betreuer der Visit Gruppe und der Lebenshilfe hatte der Weihnachtsmann viel Gutes zu berichten. Doch auch die ein oder andere Rüge musste er erteilen. Sein Schlitten reichte gerade so für die von Seiten der Eltern und der Bewohner als Zeichen der Dankbarkeit überbrachten kleinen Weihnachtsüberraschungen für die Mitarbeiter aus. Die Weihnachtspräsente der Bewohner gab der Weihnachtsmann noch zu Protokoll, seien auf einem anderen Weihnachtsschlitten unterwegs und werden in Kürze eintreffen. Danke an Familie Kristek, die die Verbundenheit zu unserem Projekt nach dem Todesfall ihrer Tochter Monika am 29.10.2019 weiterhin in ihrem Herzen tragen. Jedes Lied, das ihr an diesem Nachmittag mit Gitarrenbegleitung und gesanglicher Unterstützung der Bewohner und Betreuer zum Besten gabt, erwärmte die Herzen.

Zeit um DANKE zu sagen!

„Es scheint immer unmöglich, bis es vollbracht ist!“

Nelson Mandela

Am 15. November war nun schon ein Jahr seit unserer Einweihungsfeier und dem Bezug der ersten Mieter ins Wohnprojekt vergangen. Daher ist es Zeit, noch einmal DANKE zu sagen! Durch Ihre/Eure großzügige und tatkräftige Unterstützung konnte unser Traum erfolgreich in die Realität umgesetzt und auf den Weg gebracht werden. Mittlerweile haben sich unsere jungen Erwachsenen eingelebt und sind zu einer tollen Gemeinschaft zusammengewachsen. Auch die Corona-Pandemie und die katastrophale Personalsituation im Pflege- und Assistenzbereich konnten uns nur bedingt stoppen. Dank einer Personalkampagne gewannen wir viele tolle Mitarbeiter/-innen, die gemeinsam unseren Traum von einem selbstbestimmten Leben und einer Teilhabe in der Gesellschaft ermöglichen. Unsere nächste große Herausforderung für uns als Verein ist die Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs, um die geplanten Freizeitaktivitäten in die Tat umzusetzen. Ein herzliches DANKE gilt auch dem Bezirk Oberfranken, der unser ambulant betreutes Wohnprojekt eng begleitet und eine zukunftsträchtige Ausgestaltung der Rahmenbedingungen ermöglicht.