Wir sind dann mal in Karlsbad

Mit diesen Worten startete eine Jungs-Gruppe am Freitag zu einem Wochenendausflug in den tschechischen Kurort. Neben einer umfangreichen Stadterkundung stand auch eine Fahrt mit der Diana-Standseilbahn zum dortigen Aussichtsturm und ein Besuch der Marien-Magdalenenkirche auf dem Programm.

Ein Abend wurde mit einer Bowlingpartie ausgestaltet und in der Unterkunft halfen alle beim gemeinsamen Frühstück mit. Nach einem ereignisreichen Kurztrip ging es am Sonntagabend zwar erschöpft, aber mit vielen tollen Eindrücken zurück in Richtung Coburg.

Nachdem die ersten mehrtägigen Ausflüge im Neuen Wohnen Coburg erfolgreich gestaltet werden konnten, haben wir die Planungen für einen längeren Urlaub im Jahr 2026 aufgenommen. Danke an alle Helfer und Unterstützer, die uns diese Teilhabe ermöglichen.

Erste Züge kreisen durch das Neue Wohnen Coburg

Nach einer längeren Sommerpause steht nun die Grundstrecke der Eisenbahn durch das Neue Wohnen Coburg. In der letzten Woche konnten bei den ersten Testfahrten die zusammengetragenen Züge und Anhänger die Steigungen auf der Spur H0 ausprobieren.

In den nächsten Wochen steht nun die Landschaftsgestaltung an. Ein Bergmassiv mit einem Tunnel wollen wir in Eigenfertigung auf die Platte bringen. Danach werden wir mit Häusern, Straßen und vielem mehr, die Modellbahn zum Leben erwecken.

Wenn alles nach Plan läuft, wird Coburg im neuen Jahr einen weiteren Halt für den ICE auf der Bertelsdorfer Höhe haben.

Vom Brombachsee bis Lönneberga

Die Schließzeiten der Werk- und Tagesstätten unserer Bewohner erfordern immer große planerische Kraftanstrengungen für unsere beiden Leistungserbringer der Visit-Gruppe und der Lebenshilfe in unserem Wohnprojekt. Auch in diesen ersten drei Augustwochen dieses Sommers standen wieder zahlreiche Freizeitaktivitäten auf dem Plan. Dafür wollen sich die Eltern, Angehörige und auch unsere Bewohner herzlich bedanken.

Ein erstes Ziel war der Brombachsee für unsere Jungs. Ein erster Test einer Wochenendfreizeit. Neben Spaß und gute Laune stand auch die Selbstversorgung mit auf dem Programm.

Weiter ging es in Nürnberg in den Erlebniswelten und dem Flughafen Albrecht Dürer. Schon einmal testen, wie es mit dem Einchecken am Flughafen so läuft und die Welt aus anderen Perspektiven sehen.

Weitere Aufenthalte im Bamberger Bambados und in den Thermen in Bad Staffelstein und Bad Rodach sorgten für eine Abkühlung im kühlen Nass.

Auch im Tambacher Wildpark, bei Erfurt leuchtet und auf der Plassenburg waren wir vor Ort.

Das Lichtenfelser Schützenfest, das Coburger Vogelschießen und das Kronacher Freischießen machten wir während unserer Ferienzeit unsicher.

Auch im Wohnprojekt gab es immer etwas zu tun. So bauten wir ein Insektenhotel für unseren Garten.

Aber mehr Unterhaltung und Aktion gab es auf der Sommerrodelbahn in Kronach und bei den HUK-Open-Air Konzerten auf dem Coburger Schloßplatz. Hier heizten uns die Fantastischen Vier ein.

Unsere Sommerreise endete auf der Kronacher Festung mit Michel aus Lönneberga, der in seiner Suppenschüssel feststeckte und uns mit seinen witzigen Lausbubenstreichen bestens unterhielt.

Mittendrin im „fränkischen Rio“

Das Wochenende beim diesjährigen Samba-Festival in Coburg war wieder ein riesiges Spektakel für uns als Samba-Fans. Nicht nur als Besucher, sondern auch als Mitwirkende unter den über 100 Gruppen erlebten wir ein rauschendes Fest in Coburgs Innenstadt.

Das Samba-Fest zeigte uns wieder, dass die Musik und das Trommeln verbindet und auch die Stimmung auf viele Coburger Sambistas überspringen ließ.

Wir sind ein TEAM …

Gemeinsam starteten wir mit mehreren Teams und Einzelläufern beim diesjährigen WEFA-Lauf rund um die Werkstätten in Ahorn.

Egal ob es nun am Ende der 1. Platz, ein Podestplatz oder auch ein Mittelfeldplatz war. Wichtig war, dass jeder an seine Grenzen ging und viel Spaß bei den Runden um die Werkstätten hatte.

Es ist wieder Quattro-Liga-Zeit

Während die Profis in den Bundesligen vor dem großen Saisonfinale stehen, das Pokalfinale in Berlin und das Champions-League-Finale in München vor der Tür steht, startet die Liga der außergewöhnlichsten Fußballteams in einer einzigartigen Gemeinschaft wieder in die nächste Runde.

Zum Start in die neue Ligasaison gab es gestern im Kino Utopolis in Coburg die Präsentation des Werbetrailers zur Liga und einen anschließenden Fußballtalk, der von Thomas Apfel von Radio 1 moderiert wurde. Mit auf der Bühne saßen Ralf und Felix aus unserem Wohnprojekt. Während Ralf seine Position zu seinem Lieblingsverein klar definierte, war sich Felix noch unschlüssig, bei welcher der vier Mannschaften er in dieser Saison auflaufen wird.

Hierzu gibt es am kommenden Sonntag bei der TSG Niederfüllbach den Scouting-Tag. Nach einem Stationen-Training ab 09.30 Uhr buhlen die Teams des TSV Rossach, des TSV Dörfles-Esbach, des TSV Scherneck und dem Titelverteidiger aus Niederfüllbach ab 11.00 Uhr um die Gunst der Spieler. Mit am Start aus unserem Wohnprojekt sind auch noch Valentin, Sven, Max, Tim, Felix und Benedikt unter den über 36 Spielern mit Handicap, die mit Spielern ohne Behinderung in einem kleinen Ligabetrieb um die Schale kämpfen. Im Anschluss gibt es Interviews, Autogrammkarten der Spieler und ein gemütliches Beisammensein.

Start in die diesjährige Saison ist dann am 06. Juni 2025 beim TSV Rossach mit dem ersten Spieltag. Ein jeder Spieltag sollte fest im Kalender eines begeisterten Fußballfans stehen, da die Quattro-Liga ein inspirierendes Beispiel für die Kraft des Sports und ein Paradebeispiel für gelebte Inklusion ist.

Zeig dem Coburger Prinzenpaar deine Welt

Idis Ahoi schallte es durch die Räume, viel gute Laune wurde versprüht und eine Krapfenspende hatte das diesjährige Coburger Prinzenpaar der Coburger Narrhalle Norbert I. und Sandra II. im Gepäck, als sie uns gestern im Neuen Wohnen Coburg mit ihrem Gefolge besuchten.

Wieder schwappte eine Polonaise durch die Gänge bei bester Faschingsmusik und alle ließen sich dadurch zum Tanzen und Schunkeln animieren.

Nebenbei gab des auch ruhigere Momente, in denen sich der Prinz und seine Lieblichkeit mit den Mitarbeitern, den Bewohnern und den Eltern austauschen konnte.

Stolz konnten die Bewohner dem Prinzenpaar am Ende des Besuches auch noch ein paar Einblicke in ihre eigene Wohnwelt gewähren. Es war wieder ein gelungener Nachmittag, der allen Beteiligten viel Freude bereitete und noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Wir wünschen dem Coburger Prinzenpaar noch eine wunderschöne Faschingssession und viel Kraft und Durchhaltevermögen in dieser närrischen Zeit. Sicherlich kreuzen sich unsere Wege bald beim anstehenden Gaudiwurm durch die Coburger Innenstadt.

Malle ist nur einmal im Jahr

Am vergangenen Samstag sind wir der Einladung des TSV Dörfles-Esbach in deren Sportheim gefolgt und haben bei der dortigen Malle-Party mit abgefeiert. DJ Torsten (Dörfles 1. Bgm. Torsten Dohnalek) und DJ Stephan (Dörfles 2. Bgm. Stephan Valtin) sorgte mit Hits von Lorenz Büffel, Mia Julia, Isi Glück, Icke Hüftgold, Mickie Krause und vielen mehr für beste Stimmungsmusik.

Wir alle hatten bis in die frühen Morgenstunden viel Spaß und die Stimmung war grandios. Unsere Mitarbeiter gaben den Takt mit an und das größte Lob kam am Ende von den beiden DJ´s: „Ihr vom Neuen Wohnen Coburg wart richtige Partylöwen und habt an diesem Abend die Tanzfläche gerockt!“.

Helfer vor Ort

Auf Wunsch unser Bewohner konnten wir über unseren Mitarbeiter Nick mal einen Blick in die Tätigkeit eines First Responder, einen sogenannten Helfer vor Ort und sein Einsatzfahrzeug werfen. Diese Sanitäter vor Ort sind eine Ergänzung der bestehenden Rettungskette mit rettungsdienstlich ausgebildeten Personen, die bei Notfällen die Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsdienstes überbrücken sollen.

Der Besuch war für unsere Bewohner sehr interessant. Insbesondere die Informationen zum Rettungsdienst und natürlich auch die Erfahrungen des Blaulichtes und die Lautstärke des Martinshorns zu erleben. Abschließend hatten wir noch die Möglichkeit in einem solchen First Responder Wagen einmal Platz zu nehmen.

Warten auf den Frühling

Im Rahmen eines pädagogischen Angebotes „Vier Jahreszeiten“ verkürzten wir uns die Wartezeit bis zu den ersten sonnigen Tagen in diesem Jahr. Gemeinsam mit unserer Mitarbeiterin Claudia schufen wir am Wochenende kleine Kunstwerke in mühevoller Kleinstarbeit in unserem Gemeinschaftsraum und trotzten den kalten Winden auf der Bertelsdorfer Höhe.